Eine Kultur des Friedens zur Beendigung der Gewalt
Zum diesjährigen Weltfriedenstag der Vereinten Nationen (UN) am 21. September wiederholt das Siegener Zentrum für Friedenskultur (ZFK) die Aufforderung an die Bundesregierung, Deutschlands Kriegsbeteiligung in Form von Waffenlieferungen an die Ukraine umgehend zu beenden.
Außerdem erinnert das ZFK an die aus der UN-Mitgliedschaft sich ergebende Verpflichtung, einer Kultur des Friedens den Weg zu bereiten. Sie umfasst die Achtung des Lebens, die Beendigung der Gewalt sowie die Förderung und Übung von Gewaltlosigkeit durch Erziehung, Dialog und Zusammenarbeit.
Das Zentrum für Friedenskultur (ZFK) wurde im Jahr 2000, dem UN-Jahr für eine Kultur des Friedens, von engagierten Friedenspädagog:innen gegründet. Sie halten die Pläne der Regierungsparteien, die deutsche Bevölkerung „kriegstüchtig“ machen zu wollen, für einen Irrweg, der Deutschlands Ansehen in der Welt schadet.
Den deutschen Politiker:innen mangele es nicht nur an Friedenskompetenz, stellen die Pädagog:innen fest, sondern ihnen fehle auch das erforderliche Einfühlungsvermögen in die komplexen Konfliktlagen und in die tatsächlichen Friedensbedürfnisse der Menschen. „Ohne Frieden ist alles nichts!“ (Friedensnobelpreisträger Willy Brandt)
Das ZFK wird das 25. Jubiläumsjahr der Kultur des Friedens zum Anlass nehmen, 2025 die Friedensinitiative „Miteinander in Frieden leben“ zu starten.
Auskunft erteilt: Bernhard Nolz, ZFK-Leiter, 01718993637,
Hinterlasse einen Kommentar
Schreib Bernhard Nolz direkt zu diesem Beitrag. Deine Nachricht geht per E-Mail an ihn.