Archiv: April 2020

Endlich wieder arbeiten am Tag der Arbeit 2020

0 AntwortenEndlich wieder arbeiten am Tag der Arbeit 2020

Pressemitteilung der Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF)

Endlich wieder arbeiten am Tag der Arbeit 2020

Mit der vorschnellen Absage aller Kundgebungen zum 1. Mai hat der DGB zu erkennen gegeben, dass er nicht bereit ist, dem marktradikalen Corona-Crash-Kurs der Regierenden Widerstand entgegen zu setzen. Stattdessen „betet“ er nur das Regierungs-offizielle Solidaritätsgerede nach bzw. treibt es auf die Spitze, indem er den DGB-Vorsitzenden Hoffmann verkünden lässt: „Solidarität ist ansteckend!“

Beim DGB scheint man den Humor nicht verloren zu haben, obwohl längst klar ist, dass – verdeckt durch die Corona-Krise – ein gigantisches Bankenrettungs- und Umverteilungsprogramm zu Lasten der abhängig Beschäftigten und des Mittelstands durchgezogen wird, wovon auch Bundespräsident Steinmeier bereits gesprochen hat.

PPF-Sprecher Bernhard Nolz: „Die Meisten unserer Mitglieder sind gewerkschaftlich organisiert. Da erwarten wir schon von den Gewerkschaften eine tatkräftige Unterstützung für Genossenschaftsprojekte solidarischen Wirtschaftens oder bei der Übernahme insolventer Betriebe durch Mitarbeiter*innen-Räte oder der Überführung in gemeinnützige Gesellschaftsformen und Sozialgenossenschaften. Die von uns unterstützte Genossenschaft der Guten Bürger*innen (GDGB) tritt mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.“

GDGB zum 1. Mai 2020

SOLIDARITÄT BEDEUTET: Nach 87 Jahren

ENDLICH WIEDER ARBEITEN AM TAG DER ARBEIT 2020

Macht mit! Seid solidarisch!

Wir gehen zur Arbeit am Tag der Arbeit 2020

ARBEITEN gegen CORONA am TAG DER ARBEIT 2020

Genossenschaft Der Guten Bürger*innen

Kontakt: Bernhard Nolz, PPF-Sprecher, Zivilcourage-Preisträger, Friedenspreisträger, Leiter des Siegener Zentrums für Friedenskultur, Kölner Str. 11, 57072 Siegen, 01718993637, nolzpopp@web.de, www.friedenspaedagoegen.de

April, April, Corona!

0 AntwortenApril, April, Corona!

April, April, Corona

von Bernhard Nolz

Vorbemerkung am 31. März 2020

Gerade hatte ich meinen Text mit Corona-Aprilscherzen in Nächte-langer Arbeit fertig gestellt, da hieß es im Radio: „In diesem Jahr bitte keine Aprilscherze zu Corona. Dafür ist die Sache zu ernst.“

Oh, dachte ich, hat es doch schon zu viele Corona-Tote gegeben? Immer wenn es Terror-Tote gibt, solle man sich der Späße enthalten, lautet die Regierungs-offizielle Devise für solche Fälle. Eine weise Formel des rüstigen 130-jährigen Volker Bouffier. – April! April!

Wie macht das – stellte ich mir die Frage – Armin Laschet, der – gerne immer wieder – erklärt, dass er, komme, was da wolle, am Regieren Spaß habe? Er hat seinen Regierungsmitgliedern rote Pappnasen mit integriertem Mundschutz verpasst! – April! April!

Weil‘ s so schön war, ist der Armin gleich noch mal dran, bevor ich zu meinen vorbereiteten Aprilscherzen komme. „Wir müssen unser Leben entschleunigen“, hatte der Armin zu Corona gesagt. Armin so: Die zu Ende gedachte Entschleunigung des Lebens ist der Tod. – April! April!

Gerade eben haben sie – ich höre ja 24 Stunden lang Radio, wenn ich nicht gerade schlafe (Gähn! Gähn!) – berichtet, der Bundessicherheitsunrat hätte deutsche Waffenlieferungen an die Philippinen und an Ägypten genehmigt. Als Begründung wurde angeführt, dass die beiden Länder bisher von der Corona-Krise weitestgehend verschont geblieben sind und die Gewaltmaßnahmen der diktatorischen Machthaber unbefriedigende Ergebnisse erzielt hätten, so dass die Waffenlieferungen Hilfestellung leisten könnten, die Todesbilanzen in den beiden armen Ländern zu verbessern. – April! A…

Hinterlasse einen Kommentar

Schreib Bernhard Nolz eine Nachricht – sie geht direkt per E-Mail an ihn.