Pressemitteilung der Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF)
Endlich wieder arbeiten am Tag der Arbeit 2020
Mit der vorschnellen Absage aller Kundgebungen zum 1. Mai hat der DGB zu erkennen gegeben, dass er nicht bereit ist, dem marktradikalen Corona-Crash-Kurs der Regierenden Widerstand entgegen zu setzen. Stattdessen „betet“ er nur das Regierungs-offizielle Solidaritätsgerede nach bzw. treibt es auf die Spitze, indem er den DGB-Vorsitzenden Hoffmann verkünden lässt: „Solidarität ist ansteckend!“
Beim DGB scheint man den Humor nicht verloren zu haben, obwohl längst klar ist, dass – verdeckt durch die Corona-Krise – ein gigantisches Bankenrettungs- und Umverteilungsprogramm zu Lasten der abhängig Beschäftigten und des Mittelstands durchgezogen wird, wovon auch Bundespräsident Steinmeier bereits gesprochen hat.
PPF-Sprecher Bernhard Nolz: „Die Meisten unserer Mitglieder sind gewerkschaftlich organisiert. Da erwarten wir schon von den Gewerkschaften eine tatkräftige Unterstützung für Genossenschaftsprojekte solidarischen Wirtschaftens oder bei der Übernahme insolventer Betriebe durch Mitarbeiter*innen-Räte oder der Überführung in gemeinnützige Gesellschaftsformen und Sozialgenossenschaften. Die von uns unterstützte Genossenschaft der Guten Bürger*innen (GDGB) tritt mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.“
GDGB zum 1. Mai 2020
SOLIDARITÄT BEDEUTET: Nach 87 Jahren
ENDLICH WIEDER ARBEITEN AM TAG DER ARBEIT 2020
Macht mit! Seid solidarisch!
Wir gehen zur Arbeit am Tag der Arbeit 2020
ARBEITEN gegen CORONA am TAG DER ARBEIT 2020
Genossenschaft Der Guten Bürger*innen
Kontakt: Bernhard Nolz, PPF-Sprecher, Zivilcourage-Preisträger, Friedenspreisträger, Leiter des Siegener Zentrums für Friedenskultur, Kölner Str. 11, 57072 Siegen, 01718993637, nolzpopp@web.de, www.friedenspaedagoegen.de
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