Archiv: Februar 2023

Friedenstauben aus Siegen

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Friedenstauben aus Siegen

Seit einem Jahr hängen in den Fenstern des Zentrums für Friedenskultur (ZFK) in der Kölner Straße in Siegen drei weiße Friedenstauben auf blauem Grund. Sie drücken die Hoffnung aus, dass die Politiker:innen zum Frieden zurückfinden und das Töten und Zerstören in der Ukraine beenden.

„Viele Menschen haben sich bei uns für diese Friedenszeichen bedankt und auch dafür, dass wir uns seit 22 Jahren beharrlich für den Frieden in der Welt einsetzen“, sagt ZFK-Leiter Bernhard Nolz, der für seine Friedensarbeit mit dem Aachener Friedenspreis geehrt wurde.

Deutschland hat allen Grund, sich darauf zu besinnen, dass die Friedenspolitik von Bundeskanzler Willy Brandt die Grundlagen dafür gelegt hat, dass die Sowjetunion der deutschen Wiedervereinigung zugestimmt hat. In den Folgejahren haben die russischen Gaslieferungen den deutschen Wohlstand vermehrt. Der Wirtschaftskrieg gegen Russland schadet beiden Nationen und ruiniert Deutschlands Ruf als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort. Die deutschen Waffenlieferungen verlängern nur das Morden und Zerstören in der Ukraine.

Bernhard Nolz: „In all den Jahren hatten wir im ZFK Hunderte Friedensaktivist:innen zu Gast, die in ihrem Friedenskampf nicht nachlassen und eine Politik des Friedens und der Gerechtigkeit von den Politiker:innen verlangen. Die nach dem 2. Weltkrieg erhobene Forderung: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ gilt es auch 2023 zu verwirklichen.“

Bernhard Nolz

Zentrum für Friedenskultur (ZFK)

Kölner Str. 11

57072 Siegen

01718993637

nolzpopp@web.de

www.friedenspaedagogen.de

Einjährige Friedensbilanz 2023

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Einjährige Friedensbilanz 2023

Seit einem Jahr hängen in den Fenstern des Zentrums für Friedenskultur (ZFK) in der Kölner Straße in Siegen drei weiße Friedenstauben auf blauem Grund. Sie drücken die Hoffnung aus, dass die Politiker:innen zum Frieden zurückfinden und das Töten in der Ukraine und anderswo beenden.

Natürlich müssen wir alle erst noch verdauen, dass Merkel erklärt hat, dass sich ihre Regierung einen „Scheißdreck“ um das Völkerrecht geschert und die Ukraine für den Krieg gegen Russland angestachelt hat.

Noch sieht es in Deutschland nicht nach Frieden aus. Denn laut Presse befindet sich „Pistorius im Angriffsmodus“ gegen Russland. Aber der „Kriegsminister“, der Deutschland am Dnjepr verteidigen will, streitet noch mit seinem feministischen Kollegin darüber, ob nicht Russland doch zunächst kriegerisch wirtschaftlich ruiniert werden soll.

Derweil will Deutschland das US-Militär aus dem Kriegsrennen nehmen und nach Hause schicken, weil die Nord Stream Pipelines zu voreilig gesprengt worden sind. Schon bald hätten wir „unser“ Gas aus den deutsch-russischen Kolonien kostenlos beziehen können.

Was hier in ironischer Weise kolportiert wird, geschieht in Wirklichkeit auf den Gräbern Zehntausender ukrainischer und russischer Soldaten und Söldnern sowie tausender Zivilist:innen unterschiedlicher Nationalität.

Friedenskultur bedeutet „Nie wieder Krieg!“ und Abbau von Feindbildern, heißt Abrüstung und Verständigung, Frieden und Gerechtigkeit. Wir haben noch von keinem deutschen Regierungspolitiker, von keiner deutschen Regierungspolitikerin eine Erklärung gehört, warum das friedliche Zusammenleben der Völker und Staaten nicht möglich sein soll, warum sie keine Energie investieren wollen, um zu friedlichen Konfliktlösungen zu kommen.

Wenn das der Fall ist, können wir unsere Friedenstauben einziehen.

Bernhard Nolz

Zentrum für Friedenskultur

Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden

Kölner Str. 11

57072 Siegen

01718993637

nolzpopp@web.de

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