Frieden mit der Natur im Hambacher Forst

Frieden mit der Natur im Hambacher Forst

Frieden mit der Natur im Hambacher Forst

Zum UN-Weltfriedenstag am 21. September fordert das Siegener Zentrum für Friedenskultur (ZFK) die Bundesregierung, die NRW-Landesregierung und den Energiekonzern RWE auf, nun endlich ihren Frieden mit der Natur zu machen und den Braunkohleabbau zu stoppen.

Das ZFK erwartet, dass der tragische Tod eines Journalisten zu einer sofortigen Abkehr von der Zerstörung von Natur und Landschaft im Hambacher Forst führt und die Menschen dort und in anderen Gebieten nicht länger wegen der Braunkohle aus ihrer Heimat vertrieben werden. Nach Ansicht des ZFK darf die Räumung des Forstes nicht fortgesetzt, sondern muss für endgültig beendet erklärt werden.

Bernhard Nolz, ZFK-Leiter und Aachener Friedenspreisträger: „Für den Hambacher Forst stelle ich mir eine friedliche Lösung des Konflikts in der Weise vor, dass das Waldgebiet inklusive der Baumhäuser als Natur-Kultur-Denkmal erhalten bleibt. Ergänzt werden könnte dieses Symbol für gesellschaftlichen Protest und dem Kampf für den Schutz der Natur durch ein Industriemuseum mit dem größten Braunkohlebagger der Welt. Der fortschreitende Klimawandel verlangt, dass der Schutz von Mensch und Natur in den Vordergrund des politischen Handelns rückt und die Profitinteressen der Energiekonzerne zurück gedrängt werden.“

Zentrum für Friedenskultur (ZFK), Kölner Str. 11, 57072 Siegen, 0271-23568535, 0171-8993637, nolzpopp@web.de

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