Pressemitteilung des Siegener Zentrums für Friedenskultur (ZFK)
Zum 8. Mai 2021: In Frieden und Freiheit leben!
Mit der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 war der 2. Weltkrieg in Europa beendet, und es war das Ende der NS-Diktatur in Deutschland. Der 8. Mai wird als Tag der Befreiung von Krieg und Faschismus gewürdigt. In diesem Jahr will die Würdigung nicht gelingen.
Zum Einen lastet auf Europa die Drohung der atomaren Selbstvernichtung. Ganz West-Europa ist mit US-amerikanischen, britischen und französischen Atomwaffen bestückt, die mit deutscher Unterstützung gegen Russland und dessen Atomwaffen in Stellung gebracht werden.
Aus der Geschichte des 2. Weltkriegs wissen wir, dass die gegen einen Feind gerichtete Waffe immer auf die eigene Bevölkerung zurückschlägt. Siegen wurde 1944 Ziel alliierter Bombenangriffe nicht zuletzt deshalb, weil die errichteten Kriegsbauten auf ein weit verzweigtes Tunnelsystem hinwiesen, wo Kriegswaffen produziert und gelagert wurden. Die vor den Bombenangriffen in den Hochbunkern Schutzsuchenden wurden von den NS-Verbrechern als menschliche Schutzschilde missbraucht.
Um einen solchen Missbrauch zu verhindern, steht die völlige Entwaffnung des europäischen Kontinents auf der Tagesordnung. Nur so können Menschen und Natur, Klima und Infrastruktur gerettet werden. Wenn wir uns von der Kriegslogik verabschieden, brauchen wir weder Waffen noch Soldaten und vor allem keine bösen Feinde mehr. Der wichtigste Schritt wäre die Rückkehr der internationalen Politik zum Friedensgebot der Charta der Vereinten Nationen und zur uneingeschränkten Anerkennung der Menschenrechtskonvention.
Daraus ergibt sich ein weiterer Grund, warum eine Würdigung des 8. Mai in diesem Jahr nicht gelingen will.
Die Menschenrechtssituation in Deutschland ist bedrückend. Der Ausnahmezustand erweist sich als Grab der Freiheit. Die Menschen fühlen sich eingesperrt und jeglicher Zukunftsaussichten beraubt. Eltern müssen miterleben, wie ihre Kinder durch Dauertests und Vereinsamung körperlich und seelisch Schaden nehmen. Große Teile der Bevölkerung sehen das berufliche Fortkommen und ihre finanziellen Grundlagen zerstört. Zusätzlich fühlen sie sich von der sich abzeichnenden Inflation und den negativen Folgen für die Wirtschaft bedroht. Angst und Anspannung werden für viele unerträglich und machen sich in Gewaltausbrüchen Luft. Viele Linke und Menschen aus der Mitte sehen sich als Querdenker*innen in die rechte Ecke gestellt.
Das neue „Heil“ sollen die Impfungen bringen. Mit Schaudern nehmen die Menschen zur Kenntnis, dass der Chemie-Cocktail tötet und Schwerstbehinderungen zur Folge hat. Weil die Impfung auch vor einer Infektion nicht richtig schützt, werden Ängste übermächtig. Wenn die Regierenden Befehle erteilen und Mainstream-Medien ihr Sprachrohr sind, sehen die Menschen sich unterdrückt und verlieren Vertrauen und Zuversicht.
Eine ständig in die Verlängerung gehende Gesundheitsdiktatur ist ein Irrweg. Frieden und Freiheit sind in den Herzen der Menschen.
Ansprechpartner: Bernhard Nolz, ZFK-Leiter, Friedenspädagoge, Aachener Friedenspreisträger und Zivilcourage-Preisträger.
0171 8993637, nolzpopp@web.de, www.friedenspaedagoegen.de
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