Mitteilung des Zentrums für Friedenskultur Siegen zum 19. Jahrestag des 11. September
Krieg ist keine Lösung!
Nach dem furchtbaren Terrorangriff auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 haben die USA sich mit einem Terrorkrieg gerächt und im Laufe der Jahre mehrere Länder überfallen und zerstört.
Mit militärischer Unterstützung der NATO-Staaten werden die kriegerischen Raubzüge, die Millionen Tote und Flüchtlinge gekostet haben, bis heute fortgesetzt.
Die US-amerikanischen Kriegsverbrechen türmen sich auf. Die Völkerrechtsverletzungen sind kaum noch zu zählen.
Auch Europa steht wegen der Lagerung von Atombomben unter der US-amerikanischen Kriegsbedrohung, denn die USA sind schon zweimal – in Hiroshima und Nagasaki – vor einem Atombombeneinsatz nicht zurück geschreckt.
Auf den Teilabzug der US-Army aus Deutschland – ohne Atomwaffen – reagieren die europäischen NATO-Staaten mit weiterer Aufrüstung und militärischen und politischen Drohgebärden gegen Russland. Und deutsche und französische Politiker*innen schmieden größenwahnsinnige Pläne für einen Militär-gestützten europäischen Imperialismus in den Teilen der Welt, die die USA frei lassen.
Aber wir in Europa haben weder das Geld für megateure Militärprojekte, noch können wir uns Konflikte mit Russland leisten.
Im aktuellen „Fall Nawalny“ demütigt sich die Bundesregierung selbst, indem sie dem Volk eine Story präsentiert, die die Corona-Lügen um Längen schlägt. Das ist das Ergebnis, wenn man sich der US-amerikanischen Gewalt- und Kriegslogik unterwirft und sich am geistlosen Russland-Bashing beteiligt, statt auf die mehrfachen russischen Abrüstungsvorschläge einzugehen.
Einen neuen Kalten Krieg kann Europa nicht gebrauchen. Europa braucht Frieden.
Dazu gehört, dass die Politiker*innen ihre Feindbilder überwinden und zur Kooperation bereit sind.
„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie notwendig eine friedliche und konstruktive Zusammenarbeit der Staaten für das Wohlergehen der Menschheitsfamilie ist“, begründet Bernhard Nolz, Leiter des ZFK und Friedenspreisträger, die Forderungen der Friedensbewegung.
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